Wochenplan KW 3

Das mit den Wochenplänen ist immer wieder schwierig. Zu unbeständig unsere Wochen, zu gering die Rezeptideen und am Ende schmeißt man sich doch nur irgendwas rein.

Aber mit der Zeit bekommt man hoffentlich Übung. Also startet das neue Jahr mit neuen Versuchen. Um es ein bisschen leichter zu machen, hab ich mir für jeden Wochentag ein Motto überlegt.

Montags: Suppe

Dienstags: Teiggerichte, vorzugsweise so, dass sie nächsten Tag auch kalt fürs Büro geeignet sind

Mittwochs: Eintopf

Donnerstag: Nudelgericht

Freitag: Kartoffelgericht

Samstag / Sonntag: Ein Fleischgericht, Essen gehen usw.

Wochenplan:

So, nun sin Pläne ja nur gute Pläne, wenn man sie bricht. Es gibt also:

Montag: Rosenkohlauflauf

Dienstag: Sandwiches

Mittwoch: Indischer Linsen – Möhren – Eintopf

Donnerstag: Reste mit Brot

Freitag: Zwiebel – Käse – Fladen mit kleinem Salat

Wochende: Cannelloni mit Gemüsefüllung

 

Ähm, Sonntag und Montag und so :D

Sonntag gab es Frühstück. Aufbackbrötchen mit Frischkäse… Mittags auch. Abends gab es dann Reste von Samstag. Also Braten. ist ja zu schade zum wegwerfen. Dazu Kartoffeln und Rosenkohl.

Montag war bei mir irgendwie sparsam. Knäckebrot, ein Apfel, Käsebrot bei Schwiereltern und Kekse. Gemüselasagne fiel aus. Es gab noch Fleischreste von Samstag für Sven.

Dienstag gab es zum Mittag Krautsalat und eine Reis / Linsenmischung mit Joghurtsauce. Ziemlich simpel aber lecker. Abends gab es dann die Suppe. Super super gut! Irgendwie ziemlich viel Gemüse, was man da schnippeln muss aber wenn man damit fertig ist kocht es unaufwendig vor sich hin. Super gut. Man sollte aber mehrere Portionen machen und einfrieren. Außer man hat zufällig gerade einen achtel Kohl, einen zehntel Blumenkohl und eine Dreiviertel Möhre über.

Das hatten wir zwar nicht aber dafür hatten wir Rosenkohl über und haben den eingefroren. Ich wusste gar nicht, dass Kohl das verträgt. Scheint aber zu gehen, bleibe gespannt.

Mittwoch gab es dann morgens gar nichts, mittags Nudeln mit Tomatensauce  und abends Nudeln mit Gorgonzolasauce. Der Gorgonzola musste ja weg. Das war einfach. Gorgonzola schmelzen, Sahne dazu, würzen, fertig. Lecker wars auch.

Heute gab es dann ein Nutellabrot, ein kostenloses Tomate-Mozzarella-Pesto Baguette, abends dann die Suppe von Dienstag.

 

Dienstagsessen

Zum Frühstück gab es ein Nutellabrot. Eigentlich stehe ich gar nicht so sehr auf Schokolade. Wie fair ist überhaupt Nutella? Kurzes googlen führte zur Ansicht – nicht fair, nicht bio. Wenig überraschend. Nun gut. Brot war auch drunter… Aber im Ernst, mit dem Brot beschäftige ich mich irgendwann anders. Bis dato ist es einfach Brot.

  • + vegetarisch
  • + wenig Plastik
  • – Nicht bio
  • – Nicht fair

Mittags hab ich mir Reste eingeworfen. Also Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf.

Abends gab es dann Risotto. Mein erstes selbstgemachtes Risotto. Hat tatsächlich gut geschmeckt. Ein bisschen zu salzig war es. Ansonsten durchaus brauchbar. Auch der Lieblingsmann bekundete Zufriedenheit, mittlerweile vermute ich aber er tut das grundsätzlich – aus Taktik. Schließlich muss man mich immer etwas motivieren.

Für das Rezept habe ich deutlich mehr Flüssigkeit gebraucht als vorgegeben. Irgendwas habe ich wahrscheinlich falsch gemacht. Da es aber trotzdem lecker war merke ich mir fürs nächste mal mehr Flüssigkeit bereit zu stellen.

Rezept gibt es hier:

http://www.chefkoch.de/rezepte/83071032442976/Risotto-mit-Spinat-und-Gorgonzola.html

  • 150 g Blattspinat
  • 1 Schalotten
  • 1 Zehen Knoblauch
  • 125 g Reis
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Weißwein
  • 1 großer Löffel Mascapone
  • Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Spinat blanchieren oder auftauen. Schalotten und Knoblauch in Öl anschwitzen. Den Reis dazu geben und leicht glasig werden lassen. Einen Teil der Brühe hinzugeben. Temperatur soweit runter, dass es nur noch leicht köchelt. Immer wieder Brühe hinzufügen. Umrühren. Nach 20min ist der Reis gut gequollen. Dann Mascapone und Weißwein dazu geben. Umrühren. Spinat und Parmesan dazu geben. Umrühren. Evtl. nachwürzen. Umrühren. Fertig.

Man kann den Frischkäse und den Parmesan auch weglassen, dann ist es sogar vegan.

  • + vegetarisch
  • + Spinat und Risotto in bio
  • – Plastik: Tüte des TK-Spinates, Netz um die Schalotten, Netz um den Knoblauch, Tüte um den Reis, Mascarponeverpackung, Parmesanverpackung

Nach dem Essen gab es dann noch furchtbar süße, klebrige Chococrossis. Wild gefuttert aber nicht wirklich Freude dran gehabt. Komisch, dass man es trotzdem nicht lassen kann.

 

 

Montagsessen

Bio, öko, plastikfrei, vegetarisch, regional, überlegt, sparsam?

All das sind wir nicht. Viel zu oft wird unüberlegt und schnell irgendwas besorgt. Essen ist da so ein Thema. Es soll besser werden. Nicht sofort, nicht radikal sondern entspannt, mit Raum für das restliche Leben – doch aber bewusst. Ich schreibe daher einfach für mich ein bisschen was auf – was es so gab und was mir gefällt. Demnächst dann auch mit Foto. Mal sehen, wie lange ich durchhalte. Vorerst beschränke ich mich auf das Thema Ernährung.

Frühstück: Frühstück ist ja nicht so meins. Heute gab es ein paar Müslireste mit Milch.

  • +vegetarisch
  • +Resteverwertung
  • -Plastik: Tüte ums Müsli, Tetrapack
  • -Milch nicht bio

Mittag: Momentan gehe ich meist vom Büro aus mit meinen Kollegen essen. Das ist nicht sparsam, nicht öko und nicht optimal aber ich arbeite dort nicht mehr lange und genieße den Austausch in der Mittagspause. Wir sind zum Currywurst Stand ums Eck. Ich habe mich – trotz der hervorragenden Currywurst, die dort angeboten wird – für eine Kürbissuppe entschieden.

  • + vegetarisch
  • + saisonal
  • – Plastik: Suppenbecher und Besteck
  • – bestimmt nicht bio

Abendessen: Es gab heute nach einem Chefkoch-Rezept einen gelungenen Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf. Das ist ein brauchbares, einfaches Rezept. Ich fand es super, der Herr im Haus allerdings nicht so, wie er nachträglich gestand.

Rezept:

  • 8 kleine Kartoffeln
  • 300 g Rosenkohl
  • 1,5 Becher Schmand
  • 3 Eier
  • 200 g Käse gersapelt
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat

Kartoffeln und Rosenkohl schälen, in Scheiben / Hälften schneiden und kochen. Anschließend in eine Auflaufform geben. Schmand, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat mischen und drüber gießen. Geraspelten Käse drauf verteilen und 30min bei 200°C in Backofen.

Quelle: http://www.chefkoch.de/rezepte/785361181807988/Rosenkohl-Kartoffel-Gratin.html

  • + vegetarisch
  • + saisonal
  • + günstig
  • – Plastik: Kartoffelnetz, Rosenkohlnetz, Schmandbecher, Käsetüte
  • – nicht bio (außer den Eiern)

Fazit: Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Das Essen war recht sparsam, vegetarisch, saisonal und gesund. Beim Frühstück werde ich zukünftig versuchen Bio-Milch zu kaufen. Müsli ist plastikfrei kaum möglich, daher nehme ich das erstmal in Kauf.

Mittags bin ich immer etwas abhängig davon, wo der Rest hingeht. Allerdings stört mich das Plastikbesteck schon recht stark, wenn ich so drüber nachdenke. Daher werde ich höchstens einmal die Woche zu einem Stand gehen. Es bleibt ja die Möglichkeit alleine woanders hinzugehen.

Abends fand ich auch in Ordnung. Kartoffeln in Netzen zu kaufen widerstrebt mir etwas aber lose habe ich sie bisher nur im Bioladen gesehen. Kartoffeln kaufe ich nicht im Bioladen. Mir ist es zu teuer alles Bio zu kaufen und Kartoffeln sind etwas, was ich als regionales Supermarktgemüse vertretbar finde.

Schmand kenne ich auch nur im Becher.

Geriebener Käse ist eigentlich eine Sünde. Weichkäse wie Gouda selbst zu reiben macht aber wirklich keine Freude und das Gericht fällt dann schnell nicht mehr in den Bereich “schnell”.